
Am 12.06.2010 war es wieder soweit, Attila (alias Jörg Unterberg) und eine Delegation der Siegburger Hunnen zogen aus, Hunnenfreundschaft zu pflegen. Wildes Treiben im Schutze der Burg Rheinbreitbach fand das 9. Hunnenlager der 1. Breitbacher Hunnen Horde statt. Seit Jahren pflegen die beiden Hunnenhorde eine innige Freundschaft und gegenseitige Hilfe ist angesagt. Viele andere Gruppen, auch solche in mittelalterlichen Gewändern waren zu sehen. Aus der Eifel, sowie Colonia und vielen anderen Orten. Es kamen Könige und Fürsten mit ihrem Gefolge, alle reich geschmückt, sie trugen edle Gewänder, mit viel Leder und Pelzen, Gold und Juwelen. Die Stoffe und Formen sind so verschieden, jeder konnte seine Ideen und Fähigkeiten zur Schau stellen. Einige Stämme brachten ihre Jurten (Zelte) mit prunkvoller Ausstattung mit, die von Gästen besichtigt wurden. Auch die "Elben" und anderes Volks mit Pfeil und Bogen waren vertreten. Tänzerinnen und Musikanten, Sänger und eine Guggenband sorgten für Kurzweil. Abends sehr eindrucksvoll bei Fackellichtern und Kerzenschein leuchteten die Feuerstellen mit der Burg Rheinbreitbach im Hintergrund, immer wieder ein tolles Bild.  Hunnenkönig Attilabrachte verschiedene Gastgeschenke mit, seine Schatztruhe, gefüllt mit Süßigkeiten für die Kleinen. Die "Großen" konnten sich erfreuen an Attilas Bauchtänzerinnen, ein Augenschmaus. Selbst für den Gastverein brachte Attila ein Geschenk mit. Bei dieser Gelegenheit nutzte Attila in Rheinbreitbach, einen jungen Krieger aus den eigenen Reihen der Horde mit dem bronzenen "Attila-Taler" auszuzeichnen. Hierbei handelte es sich um Nico Novacek, ein 11-jähriger Junge, der sich sehr verdient gemacht hatte am diesjährigen Hunnenlager auf der Zange. Sehr Arbeitsreich auf dem Lager und dieser Junge machte Schlagzeilen. Als laufende, menschliche Litfasssäule machte dieser Junge Reklame für das Hunnenlager, lief vonTroisdorf nachSiegburg, wo gerade Weinfest war. Eine Idee von diesem jungen Burschen, dass dem Attila und der Horde gefiel. Daher sehr Lobenswert, manch Erwachsener würde sich sowas nicht an tun, geschweige ausführen.
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